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Staatsministerin Maria Böhmer begrüßt Verlängerung der Bleiberechtsregelung |
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"Sonderregelungen für Jugendliche sind wichtiges integrationspolitisches Signal"
Vor Kurzem haben die Innenminister von Bund und Ländern beschlossen, die
bestehende Bleiberechtsregelung für geduldete Ausländer um zwei Jahre
zu verlängern. Die Regelung sollte zum Ende des Jahres auslaufen. Die
Staatsministerin und Integrationsbeauftragte Maria Böhmer begrüßte die
Entscheidung. "Ich freue mich über die erreichte Einigung. Sie gibt den
Betroffenen Klarheit und die Möglichkeit zu einer dauerhaften
Perspektive in unserem Land." Unter anderem wird nun auch Jugendlichen,
die gut integriert sind und sich in einer schulischen oder beruflichen
Ausbildungbefinden ein von den Eltern unabhängiges Bleiberecht
eingeräumt.
Die auf der Herbsttagung der Innenminister getroffene Entscheidung
betrifft rund 30.000 geduldete Ausländer, denen zuletzt eine
Aufenthaltsgenehmigung auf Probe erteilt worden war. Vor allem
diejenigen unter ihnen, die es trotz nachweisbarem Bemühen noch nicht
geschafft haben, sich ihren Lebensunterhalt eigenständig zu sichern,
profitieren von dem Beschluss. Viele Ausländerinnen und Ausländer sind
von der Krise ganz besonders betroffen, da sie es allgemein schwerer
haben, eine Arbeitsstelle zu finden. "Wer sich anstrengt und ernsthaft
eine Arbeitsstelle gesucht hat, hat eine zweite Chance verdient", so
Böhmer. Mit der Verlängerung des Bleiberechts erhalten die Betroffenen
mehr Zeit für die Jobsuche. Der Beschluss ist ein wichtiges Zeichen.
Schließlich sei es auch "eine Frage der Menschenwürde, Arbeit zu
haben", so Böhmer.
Quelle: Presse und Informationsamt der Bundesregierung
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